Wo die bereichsübergreifende Zusammenarbeit noch ungenügend ist, muss sie aktiv gefördert und verbessert werden.
Eine erfolgreiche Problembekämpfung bedingt Zusammenarbeit. Daher ist die fach- und bereichsübergreifende Koordination unerlässlich. Für die Umsetzung der Strategie ist die Zusammenarbeit der involvierten Ämter, der Kantone und der Akteure unerlässlich. Auch die internationale Vernetzung und der Austausch von Wissen werden weiter gefördert.
Die Massnahmen in diesem Handlungsfeld sind:
Bereichsübergreifendes Koordinationsorgan zur Umsetzung der Strategie schaffen:
Ein bereichsübergreifendes Koordinationsorgan stellt sicher, dass die Strategie Antibiotikaresistenzen bereichsübergreifend koordiniert umgesetzt wird.
Beratendes Expertengremium für Antibiotikaresistenzen und Antibiotikaverbrauch aufbauen:
Es wird ein Gremium geschaffen, das den Bundesrat und die beteiligten Bundesämter bei der Umsetzung der Strategie berät.
Einbezug von Fachgesellschaften, Tiergesundheitsdiensten sowie weiteren Experten und Akteuren stärken:
Bestehende Fachgesellschaften, Forschungsgruppen, Tiergesundheitsdienste und Expertengruppen werden in ihrer Rolle gestärkt und unterstützt. Sie werden bei der Erarbeitung von Richtlinien eingebunden und nehmen bei der Vernetzung und dem Wissensaustausch eine Schlüsselrolle ein.
Vernetzung mit anderen Ländern im Bereich der strategischen Ansätze und der Forschung verstärken:
Erfahrungen aus anderen nationalen Strategien werden kontinuierlich evaluiert und aufgenommen. Die bilaterale, inter- und multinationale Zusammenarbeit wird verstärkt.
Unterstützung von Entwicklungsländern aufbauen und verstärken:
Die Unterstützung von Entwicklungs- und Schwellenländern wird im Bereich Antibiotikaresistenzen verstärkt und wo noch nicht vorhanden aufgebaut.
Informationen zur Umsetzung dieser Massnahmen finden Sie hier:
Letzte Änderung 29.09.2023
Kontakt
Strategie Antibiotikaresistenzen
c/o Bundesamt für Gesundheit BAG
Schwarzenburgstrasse 157
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Schweiz
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